Deutsch

 

Im Deutschunterricht an der IGS Herder können die Schüler_innen sich  zu kompetenten Sprecher_innen und Schreiber_innen entwickeln. Sie können eigene Gedanken, Gefühle und Vorstellungen schriftlich und mündlich auszudrücken. Eine besondere Rolle spielen dabei eigene Texte und Vorträge, die an den Darstellungsabsichten der Schüler_innen anknüpfen.
Besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben oder spezifischen Problemen bei dem Erlernen von Deutsch als Zweitsprache begegnen wir individuell und unterstützend durch unterschiedliche Angebote.  

 

Um jedem_r Schüler_in individuell begegnen zu können, ist uns im Deutschunterricht eine Öffnung des Unterrichts hin zur Kompetenzorientierung besonders wichtig. Kompetenzorientierung bedeutet für uns, dass jedes Kind den Raum bekommt, um seinen eigenen Ideen, Interessen und Gefühlen nachzugehen und dabei an seinen individuellen Zielen und Schwierigkeiten zu arbeiten.

 

Im Rahmen von „Lesekompetenzen“, „Schreibkompetenzen“ und „Sprachkompetenzen“ sind wir in den letzter Zeit erste Schritte hin zu neuen, offenen Unterrichtsformen gegangen. Hier steht jedes Kind  noch stärker mit seinen spezifischen Darstellungsabsichten und Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Dabei stellen die Schüler_innen sich stets folgende Fragen:

Was kann ich schon? Was möchte ich lernen? Wie komme ich dahin, dass ich es lerne? Wie kann ich beweisen, dass ich es kann?

Besonders wichtig ist uns hierbei, dass die Schüler_innen von Anfang an lernen, dass es Kriterien gibt, an denen sie ablesen können, ob sie etwas können und die ihnen helfen, an ihr Ziel zu kommen. Sie sind deshalb vor jeder Aufgabe aufgefordert, diese Kriterien zu finden.

 

Gleichzeitig lernen die Schüler_innen, dass das Schreiben ein Prozess ist. So besteht der Schreibprozess immer aus Schreiben und Überarbeiten, Beraten und Verbessern – so wie auch Autoren und Journalisten  arbeiten, bis sie zu ihrem besten Ergebnis kommen.

 

Der Erwerb der Rechtschreibung und Grammatik wird unter anderem in einer Kombination aus Training in individuellen Arbeitsheften und durch Schreiben und Überarbeiten eigener Texte besonders gefördert. So soll es jedem Kind selbstverständlich werden, dass ein Text erst dann „fertig“ ist, wenn er auch rechtschriftlich, grammatikalisch sowie stilistisch, inhaltlich und textlogisch geprüft wurde.

 

Unser Unterricht ist geprägt von methodischer und inhaltlicher Abwechslung. Dabei ist es uns sehr wichtig, die unterschiedlichen Felder des Deutschunterrichts „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“, „Lesen und Rezipieren“ und „Sprache und Sprachgebrauch“ immer miteinander zu verzahnen.

 

Besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben begegnen wir mit individuell zugeschnittenen Förderplänen. Dabei ist es uns wichtig, dass bei den betroffenen SchülerInnen Schreibimpulse geweckt werden. Sie sollen sich nicht als defizitäre Schreiber oder Leser sehen, sondern bei dem ansetzen, was sie können.

Parallel zur Lernzeit bieten wir Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in Kleingruppen an.

 

 

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