GL (Gesellschaftslehre)

 

Wir unterrichten die Fächer Geschichte, Erdkunde sowie Politik und Wirtschaft nicht getrennt, sondern als ein Fach, als „GL“ (Abkürzung für Gesellschaftslehre). Da jedes Thema zeitliche, räumliche und soziale Bezüge hat, sind wir der Überzeugung, dass gesellschaftliche Probleme besser in einem ganzheitlichen Zusammenhang erforscht, erkannt und besprochen werden können.

 

Unsere Unterrichtseinheiten versuchen wir als Fachlehrerteam ausgehend von den Alltagserfahrungen der Schüler_innen  gemeinsam zu entwickeln um immer auch aktuelle Bezüge sowie Interessenslagen der Schüler_innen integrieren zu können. Wir organisieren den Unterricht oft als „Stationenlernen“ oder als „Lerntheke“. Die Schüler_innen arbeiten häufig auch mit Lernplänen, die sowohl Pflicht-, Experten- als auch Wahlaufgaben beinhalten: So kann jede_r neben der Bearbeitung von Pflichtaufgaben auch persönliche Schwerpunkte setzen und eigene Interessen vertiefen. Unterschiedliche Lernfortschritte, angelegt auf die individuellen Voraussetzungen der Schüler_innen, sind auf diese Art und Weise möglich.

 

Wenn möglich besuchen wir auch außerschulische Lernorte. So erforschen wir z.B. das „Alte Ägypten“ mit Hilfe der Skulpturen im Liebieghaus, erleben die tropische Klimazone im Palmengarten am eigenen Leib oder verfolgen den Weg unseres Altpapiers bei der Müllsortieranlage der FES. Feste Kooperationspartner der Schule sind u.a. die BAF (Bildungsstätte Anne Frank) und das Institut für Stadtgeschichte, das pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums.

 

Dabei beschränkt sich der GL – Unterricht nicht nur auf fachliches und methodisches Lernen. Er zielt immer auch auf soziales Lernen und auf das eigene gesellschaftliche Handeln sowie die gemeinsame Diskussion darüber.

 

So wollen wir mit dem Fach GL zu einer möglichst vielseitigen und umfassenden Fähigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler_innen beitragen.

 

 

Meisterwerk von Felix (GL)
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